Boogie Beasts

Freitag, 8. Juli 2016

 

Obszöne Rhythmen, ein hypnotisierendes Slide, eine röhrende Mundharmonika, ein riesiges Chaos. Boogie Beasts… der Name ist Programm. Diese belgische Gruppe, bestehend aus zwei Limburger und zwei Lütticher, liefert einen fetten, explosiven Sound, der rauen Delta-Blues mit klebrigen Garage kombiniert. Diese Verschmelzung verschreibt sich komplett den zeitgenössischen Interpretationen des Blues, geöffnet von Jon Spencer oder auch vom Fat Possum-Label.

In ihrer Explosion aus schmutzigem Sound, erweisen sich die Gründungsmitglieder der psychedelischen Gruppe Voodoo Boogie und des durchgeknallten Garage-Duos The Goon Mat & Lord Benardo als Dream-Team.
Der Hang der Boogie Beasts für den elektrischen Delta-Blues wiedergibt einen sehr besonderen Sound.
Stellt Euch vor: Die Black Keys während einer Jamsession mit John Lee Hooker in den frühen Morgenstunden an einem illegalen Abend, oder die Morphine-Gruppe auf einem psychedelischen Trip mit Little Walter, oder auch RL Burnside begleitet von den jungen Rolling Stones im Hinterzimmer einer Spelunke in Mississippi.
Mit ansteckende Energie produzieren diese Herren einen dreckigen, einfach unwiderstehlichen Sound…

Are you ready to boogie with the Beasts?

BOOGIE BEASTS 2016 DEBUT ALBUM BIO

Einen zur Weissglut bringenden Boogiepunk; die perfekte Beschreibung des ersten Albums dieser Gruppe aus Belgien, geboren von der Fusion von zwei Kohlestücken aus dem Schoss von Limburg (Jan Jaspers und Gert Servaes) und der gleichen Quantität Passion aus Lüttich “der glühenden Stadt” (Mathias Dalle und Fabian Bennardo). Die Kohle und die Flamme für eine glühende Hitze. Eine bestialische Leidenschaft. Oder leidenschaftliche Bestialität. Anders gesagt: die Boogie Beasts.

Da das Quartett in der Befehlsform spricht, haben sie den bleibenden Titel “Come and Get Me” gewählt. Dies kann einen Befehl ausdrücken, oder aber, den an die Nieren gehenden Worten zu urteilen, handelt es sich mehr einem vielfältigen Wunsch: Tragödie, Melancholie, entfesselnder Wollust, schüchterne Avancen, brutale Ablehnung, verzehrende Leidenschaft und tiefe Liebesleiden, aber auch seelische Zustände: Hoffnung, Zweifel, beruhigende Selbstkritik, Selbstkritik und ruhige Resignation. Kurz gesagt,  hat “Come and Get Me” eine einmalige Liebesodyssee, einen Schwall von Dezibel erschaffen… Ein authentischen “naked” Blues…
Aus dem hintersten Tiefen ihres Hinterlandes haben die Boogie Beasts ihren raffinierten Liedergratin “in your face” gestürzt, wo entlegenes Ödland (“Coming Home To You”), Panoramablicke (“Like A Fool”), stürmisches Gewitter (“Calling My Name”) und erstickende Roadtrips (“Dig”) dargestellt werden.
Durchdringende Rhythmen, hypnotische Boogies und Slo-Mo Funk Punk, die Boogie Beasts lieben es. Das 6. Lied sagt: “Would You Please Shut Up”.

Also los! Halten wir den Mund…